© diegograndi / stock.adobe.com

Jeder kennt die Mariahilferstrasse, von den Wienern liebevoll Ma-hü genannt, wo flaniert und geshoppt wird. Aber nicht viele kennen die kleinen angrenzenden Nebengassen, das Grätzel der ehemaligen ältesten Wiener Vororte Laimgrube, Untere Windmühle und Magdalenengrund, aus denen der Bezirk Mariahilf entstanden ist. Mariahilf ist hügelig, es geht durch Innenhöfe, durch Passagen, über pittoreske Stiegen und Treppen durch ein Gewirr von kleinen Gässchen. Die Vielfalt an Gastronomie und kleinen Geschäften ist enorm. Zwischen Apollo-Kino und dem ehemaligen Flag-Turm geht es ruhig und gemütlich zu. Vom ersten Wiener Cooling-park geht es noch zum Naschmarkt und den Plänen, die dort verwirklicht werden sollen.

Guide

Martha Schmiedl

Martha Schmiedl / Jeder Wiener kennt die Mariahilferstrasse

von den Wiener liebevoll genannt Mahü, auf der immer viel los ist, wo  flaniert und geshoppt wird. Aber vielleicht kennen manche nicht die kleinen angrenzenden  Nebengassen, das Grätzel  aus den ehemaligen ältesten Wiener Vororten Laimgrube, Untere Windmühle und Magdalenengrund, aus denen dann der Bezirk Mariahilf entstanden ist . Abfallend zum Wienfluss ist es geprägt von hügeliger Lage und Steigungen. Für Fußgeher bedeutet dies einen Spaziergang durch Innenhöfe, Passagen über pittoreske Stiegen und Treppen und durch ein Gewirr  von kleinen Gässchen. Dieses treppauf, treppab ( samt einem öffentlichen Aufzug) macht den besonderen Reiz dieses Grätzels aus. Es birgt eine Reihe von Gastronomie , kleinen Geschäften und auch noch kleinen persönlichen Betrieben. Sogar Fahrradgeschäfte gibt es in diesem hügeligen Bezirksteil. Die Vielfalt ist enorm und aufgrund der pittoresken Lage und alten Häusern hat dieses  Grätzel  ein eigenes Flair,  geprägt von Künstlern und Jugendlichen als von  der  „Szene“.

Im Gegensatz zur Mariahilferstrasse mit ihren bekannten Kaufhäusern und modischen  Geschäften  ist es hier gemütlich und  ruhig.

Kulturell dominiert das Apollokino die Gegend und davon  gegenüber das Haus des Meeres. Dieser während des 2. Weltkrieges errichtete Flakturm birgt  hinter seinen unzerstörbaren Mauern Aquarien, Terrarien und sogar ein Haifischbecken.

Da in diesem Teil des Grätzels  kaum Grünflächen liegen hat man hier im Esterhazypark den ersten Wiener Cooling-Park angelegt .

Der angrenzende Naschmarkt ist mit den umliegenden  Grätzeln engstens verbunden. Auf  dem Platzl „wo jeden Samstag ein Flohmarkt stattfindet wird jetzt nach langen Diskussionen und mit Hilfe von  Bürgerinitiativen anstelle dieses Parkplatzes ein Park entstehen.“