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Wir beginnen unseren Spaziergang durch die früher gefährlich „wassrige Gegend“ (H.C.Artmann: „dod en wasser“) diesseits der Donau bei der Mexikokirche, um Grätzel jenseits der Donau wie die Schiffmühlengasse, Kaiserwasser, Donauinsel und Gänsehäufel in einem Mix aus historischen und gegenwärtigen Einblicken zu erkunden.

Karin Vejvar-Sandler

In Wien ist die Donau heute nicht mehr so stadtbildprägend, wie sie es noch bis Anfang des 19. Jahrhunderts war. Im 2. und auch im 22. Bezirk erinnern Gassen-, Straßen- und Flurnamen an die Zeit, als die Donau noch nicht „domestiziert“ war, als es noch zahlreiche sich verzweigende Donauarme gab und eine Fischereikultur in der Stadt. Ich mag Übergänge und verbindende Bauwerke. Die Reichsbrücke verbindet den 2. mit dem 22. Bezirk, und da gibt es die eine besondere Stelle mitten auf der Brücke, die einen wunderbaren Rund-, Über- und Weitblick erlaubt.

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Karin Vejvar-Sandler